Gesundheit verstehe ich als kontinuierlich stattfindenden, dynamischen Prozess zwischen Körper, Geist und Seele. Können alle drei Ebenen frei fliessen und interagieren, erreichen wir einen Gleichgewichtszustand in dem wir uns körperlich, geistig und seelisch ausgeglichen und verstanden fühlen. Unsere innewohnenden Heilungskräfte entfalten sich.

Gerät dieses Gleichgewicht ins Schwanken, nehmen wir das als Unwohlsein, Schmerz oder Krankheit wahr. Dies kann sich im physischen wie psychischen Bereich bemerkbar machen. Oftmals zeigt sich eine Disharmonie auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Fehlen uns die Ressourcen um diesen Kreislauf selbstständig zu regulieren, kann ein Ungleichgewicht entstehen. Dies ist oftmals der Zeitpunkt, um sich Unterstützung zu holen.

 

Den eigenen Körper erkunden

"Wo fühlt es sich jetzt gerade in Ihrem Körper am angenehmsten an?"
Viele Menschen haben gelernt ihr Unwohlsein und ihre Schmerzen genau wahrzunehmen. Dies ist unterstützend für die Diagnose eines Problems. Für die Heilung ist es aber genauso massgebend, zu erkunden, wo sich in Ihrem Körper ein Gefühl von Wohlbefinden ausbreitet.

 

Vom Sympathikus zum Parasympathikus – die Rolle des autonomen Nervensystems

"Bitte beschreiben Sie, woran Sie merken, dass dies ein Ort des Wohlbefindens ist."

Vielleicht nehmen Sie an diesem Ort in ihrem Körper Wärme, Raum, Farbe, Lebendigkeit oder Freude wahr. Wenn wir solche Hinweise mit all unseren Sinnen erfassen lernen, beruhigt sich unser Nervensystem. Der Sympathikus fährt runter, dessen Aufgabe es ist, unseren Körper in bestimmten Situationen kurzfristig in eine erhöhte Leistungsbereitschaft zu versetzen. Längerfristig hat dies jedoch den Abbau von Energiereserven zur Folge.

Der andere Teil unseres autonomen Nervensystems ist der Parasympathikus. Er ist für die Regeneration des Körpers und den Aufbau von Energiereserven zuständig. Hat der Parasympathikus mehr Raum, wirkt sich dies positiv auf unsere Verdauung, unseren Herzrhythmus, die Regulierung der Hormonausschüttung und unseren gesamten Stoffwechsel aus. Unser physiologisches Streben nach innerem Gleichgewicht, Homöostase genannt, wird unter seinem Einfluss wieder hergestellt.

Das autonome Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, welcher der willkürlichen Kontrolle weitgehend entzogen ist, d.h. sich autonom verhält. Die Craniosacral-Therapie hilft unserem autonomen Nervensystem, wieder die Balance zu finden. Dies merken Sie z.B. daran, dass Schmerzsignale zurückgehen, Ihr Schlaf sich verbessert oder Sie allgemein mehr Energie zu Verfügung haben.

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